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23.08.2012

Bethel-Bilanz 2011:


Gesunde wirtschaftliche Lage und viel Unterstützung durch Freiwillige und Spenden

Eine positive Bilanz zog der Vorstand der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel bei der Vorstellung des Jahresberichtes 2011/2012 vor der Presse.

Im vergangenen Jahr hat Bethel rund 185.000 Menschen behandelt, betreut, gepflegt, gefördert oder ausgebildet; etwas mehr als im Vorjahr. Die Zahl der Beschäftigten Bethels ist im Jahr 2011 leicht auf rund 16.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angestiegen. Die diakonische Arbeit in Bethel wurde 2011 mit Spenden aus dem gesamten Bundesgebiet in Höhe von 23,1 Millionen Euro unterstützt. Hinzu kommen Nachlässe für Bethel in Höhe von rund 14 Millionen Euro. „Für diese großzügige Unterstützung sind wir unseren Freunden und Förderern sehr dankbar“, hob der Vorstandsvorsitzende Pastor Ulrich Pohl hervor.

Die Gesamterträge 2011 für die v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel sind gegenüber dem Vorjahr leicht angestiegen auf insgesamt 958 Millionen Euro. Das positive Jahresergebnis beträgt 6,14 Millionen Euro. „Das ist etwas weniger als im Vorjahr“, erklärte Bethels Finanzvorstand Dr. Rainer Norden. „Die finanzielle Situation stellt sich insgesamt aber gut da, und so wird Bethel im laufenden Jahr 2012 rund 65 Millionen Euro in die Weiterentwicklung der Arbeit und in neue Einrichtungen investieren können“, so Dr. Rainer Norden. Diese Summe liegt deutlich über dem Vorjahr 2011.

Pastor Ulrich Pohl betonte, die Regionalisierung der diakonischen Arbeit sei 2011 im Sinne der Inklusion vorangetrieben worden. „Dabei geht es um wohnortnahe Unterstützung und Versorgung  von Menschen mit Behinderung“, betonte Pohl. So seien gesellschaftliche Teilhabe und ein selbstbestimmtes Leben viel besser möglich. Allerdings fehle es in Politik und Gesellschaft häufig noch an der Entschlossenheit, dafür auch Ressourcen zur Verfügung zu stellen. „Den Gedanken der Inklusion gilt es konsequent bei allen Entscheidungen und Planungen zu berücksichtigen, dennoch ist Augenmaß bei der Umsetzung gefragt, etwa bei der Inklusion im Schulunterricht“, so der Vorstandsvorsitzende.

Bei der Jahrespressekonferenz wies Bethels Pastor Ulrich Pohl besonders auf das Arbeitsfeld Altenhilfe hin. Aufgrund der demografischen Entwicklung nimmt die Pflegebedürftigkeit der Bevölkerung zu, gleichzeitig werden auch Menschen mit Behinderung älter. Andererseits zeichnet sich ein deutlicher Engpass bei den Nachwuchskräften in den Pflegeberufen ab. Diese Entwicklung stellt die Gesellschaft und damit auch Einrichtungen wie Bethel künftig vor große Herausforderungen.

Sehr erfreut ist man in Bethel über das große Interesse von jungen Leuten am Betheljahr. In diesen Wochen beginnen rund 470 junge Männer und Frauen dieses besondere freiwillige soziale Engagement. Das Betheljahr verbindet eine berufliche Orientierung mit der Möglichkeit, neue mitmenschliche Erfahrungen in der diakonischen Arbeit zu machen.

Den aktuellen Jahresbericht der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel finden Sie hier


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