Kinder- und Jugendhospiz Bethel

 
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02.02.2011

Danke, liebe Leser des 'Westfalen-Blatt'


Über eine gelungene Spendenaktion für das Kinderhospiz Bethel freuen sich (v.l.) Olaf Halbrock vom Bauunternehmen Twelmeier, Architekt Michael Pappert, Ulrich Windolph, Chefredakteur des Westfalen-Blatts, Chefreporter Christian Althoff, Pastor Ulrich Pohl, Kinderhospiz-Leiterin Ulrike Lübbert, Chefredakteur André Best, Bauunternehmer Nils Twelmeier und Reinhard Röse vom Betheler Immobilienmanagement.

"Freude auf der Baustelle des Kinderhospizes. Dort nahm Bethel-Vorstand Pastor Ulrich Pohl gestern einen symbolischen Scheck über 333.215 Euro entgegen.

Das Geld, das WESTFALEN-BLATT-Leser in den vergangenen zehn Wochen gespendet hatten, ist für den Bau des Hospizes bestimmt. Pastor Pohl dankte und versicherte, die Spenden seien gut angelegt: »Es gibt viele Familien, die das Haus nutzen möchten.« Die WESTFALEN-BLATT-Redaktionsleiter Ulrich Windolph und André Best sagten, sie nähmen das Dankeschön stellvertretend entgegen: »Schließlich sind es unsere Leser gewesen, die mit tollen Ideen und viel Engagement diesen großen Spendenerfolg ermöglicht haben. Ulrich Pohl sagte, der Einsatz der Menschen für das Projekt sei überwältigend gewesen: »Kinder haben ihr Taschengeld gespendet, Schüler haben gesammelt, Firmen haben sich engagiert und viele Familien haben Geld überwiesen.«

Besonders gefreut habe ihn, dass etliche Menschen zugesagt hätten, das Hospiz auch weiter zu unterstützen. Dieses Geld werde zum Beispiel gebraucht, um auch Eltern und Geschwister todkranker Kinder im Hospiz betreuen zu können. »Diese Familien sind finanziell oft schlecht gestellt. Denn viele Eltern nehmen unbezahlten Urlaub, um die letzten Monate mit ihrem Kind verbringen zu können. Da ist es gut, wenn sie nicht auch noch für ihren Aufenthalt im Hospiz bezahlen müssen.«

Pastor Pohl erklärte, die Spendenaktion der Zeitung habe nicht nur eine enorme Summe erbracht, sondern auch vielen Menschen nahegebracht, was ein Kinderhospiz sei: »Nämlich nicht in erster Linie ein Haus, in das Kinder zum Sterben kommen, sondern ein Ort, an dem todkranke Kinder für ein oder zwei Wochen umsorgt werden, damit die Eltern nach oft jahrelanger Pflege wenigstens für ein paar Tage durchatmen können.«

Die Entscheidung, ein solches Haus zu bauen, sei richtig gewesen, sagte Pohl. »Wir haben viele Anrufe von Eltern verstorbener Kinder bekommen, die sagten, sie hätten so ein Hospiz gerne genutzt«, berichtete der Pastor.

Architekt Michael Pappert erklärte, der lange Winter bremse die Bauarbeiten. »Wir gehen aber davon aus, dass Ende des Jahres die ersten Gäste einziehen können.«"


Text mit freundlicher Genehmigung des Westfalen Blatt:
http://www.westfalen-blatt.de/start.php?id=46127&artikel=reg
 


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