Kinder- und Jugendhospiz Bethel

 
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21.08.2012

Tita von Hardenberg besucht Kinderhospiz Bethel


Kinder mit lebensverkürzenden Krankheiten nicht „ausklammern“

Zu einem „Kamingespräch“ besuchte jetzt die Hospiz-Patin Tita von Hardenberg das Kinderhospiz Bethel. Über zwei Stunden tauschte sie sich mit Eltern von Kindern mit lebensverkürzenden Krankheiten aus. Die Journalistin, Moderatorin und Fernsehproduzentin aus Berlin ist eine von 55 prominenten Paten des Kinderhospizes in der Ortschaft Bethel. „Ich habe heute so eine Art Patenfortbildung im Kinder- und Jugendhospiz bekommen und gelernt, dass es den Eltern vor allem um gesellschaftliche Akzeptanz für ihre besondere Lebenslage geht“, so Tita von Hardenberg.

Im Kreis von rund 30 Eltern wurde unter anderem darüber gesprochen, wie sich Freundschaften verändern, wenn eine Familie ein schwerkrankes Kind hat und dass zu viel Rücksicht oftmals von den Betroffenen als Rückzug empfunden wird. „Die Berührungsängste im persönlichen Umfeld sind groß“, sagte die dreifache Mutter Tita von Hardenberg, das habe sie bereits im eigenen Freundes- und Bekanntenkreis gespürt, als sie die Patenschaft übernommen habe.

Die betroffenen Eltern berichteten ihr auch von oft zermürbenden Auseinandersetzungen mit Behörden oder Krankenkassen, wenn es um das Verständnis für spezielle Bedürfnisse der erkrankten Kinder geht. Von der prominenten Patin erhoffen sich die Eltern Fürsprache für ihre Anliegen, ein Benennen ihrer Sorgen bei wichtigen Gesprächspartnern und auch den Versuch, das Thema Kinder- und Jugendhospiz in den Medien zu platzieren. „Die Sorgen und Anliegen der Eltern nehme ich gerne mit und schreibe vielleicht über die Hospizarbeit oder bringe sie im Fernsehen ein“, versprach die Journalistin. Das Thema Kinderhospiz gehöre in der Gesellschaft dazu, Kinder mit lebensverkürzenden Krankheiten dürften nicht „ausgeklammert“ werden, betonte Tita von Hardenberg beim Abschied.


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