Kinder- und Jugendhospiz Bethel

 
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Cornelia Funke
Cornelia Funke (Foto: Javier Salas)

Cornelia Funke: "Wir sind eine zutiefst menschliche Gesellschaft"

Ich freue mich sehr, dass es in Bethel bald ein weiteres Kinderhospiz geben wird. Für Eltern und Kinder, die das Leben mit solchem Schmerz konfrontiert, ist es unendlich wichtig, mit dieser Erfahrung nicht allein gelassen zu werden. Wir haben den Tod so sehr aus unserem Alltag verbannt, dass es immer schwerer wird, mit ihm umzugehen oder gar vertraut zu sein. Und nichts beweist für mich besser, dass wir eine zutiefst menschliche Gesellschaft sind, die Mitgefühl und Gemeinschaftssinn fuer unverzichtbare Tugenden haelt, als die Hospizbewegung. Wir alle können denen, die dem Schmerz nicht aus dem Weg gehen und den Angehörigen solche schützenden, tröstenden Orte schaffen, nicht genug danken, und auch das Hospiz Bethel verdient jede mögliche Unterstützung: finanziell, aber auch dadurch, dass wir alle uns immer wieder daran erinnern, wie wichtig diese Arbeit ist - und dass es uns allen hilft, nicht zu vergessen, dass der Tod zum Leben gehört.

Cornelia Funke
Schriftstellerin

 

 

 

 

 

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